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Drohnen-Thermografie für PV-Anlagen & Gebäude


Das Unsichtbare sichtbar machen

Wärmebilder aus der Luft ermöglichen es, Schwachstellen schnell und effizient aufzudecken. Ob für die thermografische Prüfung und Bewertung von Photovoltaikanlagen oder die Analyse von Wärme- und Kälteverlusten an der Gebäudehülle - die Inspektion mittels Drohne ist die ideale Lösung.

Punktgenaue Analyse

Durch den optimalen Blickwinkel aus der Luft werden präzise Messwerte erreicht. Die resultierenden technischen Berichte unterstützten Sie bei der Abnahme von PV-Anlagen sowie der Leckageortung und dienen als Basis für die energetische Optimierung Ihrer Objekte.

Solarzellen auf einem Gebäude mit Sonne im Hintergrund

Thermografie PV-Anlagen

Ertrag sichern - Performance maximieren

Defekte an PV-Anlagen sind oft nicht sichtbar. Mit präziser Drohnen-Thermografie detektieren wir Schwachstellen wie Zellschäden oder inaktive Stränge im laufenden Betrieb. Zudem liefert unser Performance-Check exakte Daten zum Systemzustand. Diese Dokumentation sichert den Werterhalt und dient als Grundlage für Versicherungsansprüche. Über unser interaktives Webportal lokalisieren wir Mängel punktgenau. So können Sie die richtigen Entscheidungen zur Instandhaltung treffen.

Präzise Analyse & Dokumentation

Ob PV-Anlage oder Gebäudehülle: Sie erhalten einen detaillierten technischen Bericht, der Ihnen als fundierte Entscheidungsgrundlage dient. Um präzise Ergebnisse zu erhalten, erfassen wir vor Ort alle relevanten Parameter wie Temperatur, Luftfeuchte, Einstrahlung usw. Unser Webservice garantiert zudem die exakte Verortung aller Bilddateien für periodische Vergleiche. Über Ihr Login behalten Sie den Überblick und können den Unterhalt vorausschauend und wirtschaftlich planen.

Dach einer mit Solarmodulen belegten Industriehalle

Dokumentation und Webservice

Wärmebild eines Daches einer Industriehalle aus der Luft

Thermografie Gebäude

Energetische Schwachstellen orten

Eine lückenlose Infrarot-Analyse ist die Grundlage jeder energetischen Sanierung. Wir detektieren Wärmebrücken, Dämmdefekte und Leckagen in der Gebäudehülle. Besonders bei Dächern bietet die Thermografie aus der Luft entscheidende Vorteile, da sie Messwerte ohne störende Reflexionen liefert. Ob Baumängel oder Marderschäden, wir machen Schwachstellen sichtbar. Der technische Bericht liefert klare Resultate und dient auch als Beweisdokument von Versicherungsschäden.

Häufig gestellte Fragen zur Drohnen-Thermografie und unsere Antworten:

Wer ist für die Flugbewilligungen, Absperrungen und den Datenschutz zuständig?
  • Bewilligungen: Die SafeRC GmbH übernimmt die Abklärung luftraumrechtlicher Vorschriften sowie die Kontaktaufnahme mit der Flugsicherung (zum Beispiel Skyguide).
  • Sicherheit vor Ort: Unsere vom BAZL lizenzierten Piloten fliegen stets im Zweierteam (Pilot und visual Observer) und kümmern sich um die temporäre Absperrung des Start- und Landeplatzes.
  • Informationspflicht: Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, Anwohner, Nachbarn und Mitarbeiter vor Ort über den Drohneneinsatz (Privatsphäre und Datenschutz) zu informieren.
Welche Voraussetzungen müssen für die Durchführung einer WärmebildInspektion einer PV-Anlage erfüllt sein?
  • Betriebszustand: Die PV-Anlage muss während der gesamten Inspektion eingeschaltet sein und unter elektrischer Last stehen (idealerweise im Maximum Power Point / MPP).
  • Witterung & Einstrahlung: Trockene Module (keine Feuchtigkeit/Tau), mässiger Wind (keine starken Böen) und eine konstante Sonneneinstrahlung von mindestens 500 W/m².
  • Unterlagen & Zugang: Für eine präzise Zustands- und Leistungsanalyse benötigen wir den Stringplan (Layout) sowie die Leistungsabgabe der Anlage während der Inspektion. Wenn wir direkten Zugang zur Anlage haben, können wir zudem den Verschmutzungsgrad der Module genau bestimmen.
Ertrags- und Sicherheitsscheck: Warum eine Drohnen PV-Kontrolle sinnvoll ist?
  • Defekte an Photovoltaikanlagen sind mit blossem Auge meist nicht erkennbar. Mithilfe der Infrarot-Thermografie detektieren wir Mängel wie Zellschäden, inaktive Strings, Wechselrichterausfälle oder Hotspots direkt im laufenden Betrieb.
  • Eine frühzeitige Identifikation sichert nicht nur den Ertrag und den Werterhalt der Anlage, sondern dient auch als fundierter Nachweis für Versicherungs- oder Garantieansprüche.
Was ist die Performance Ratio (PR) und welche Informationen liefert mir der Performance-Check?
  • Die Performance Ratio (PR) beschreibt das Verhältnis zwischen dem tatsächlich erzeugten Stromertrag und dem unter idealen Bedingungen theoretisch möglichen Ertrag.
  • Während der Inspektion messen wir Parameter wie Sonneneinstrahlung, Modultemperaturen, Umgebungstemperatur und die aktuelle Leistung der Anlage.
  • Gut gewartete Anlagen erreichen eine PR von 75 bis 85 Prozent. Fällt der Wert ab (zum Beispiel durch ausgefallene Strings oder starke Verschmutzung), zeigt unser Performance-Check genau auf, welches Potenzial ungenutzt bleibt.
Meine PV-Anlage wurde von Hagel getroffen: Erkennt die Drohnen-Thermografie versteckte Schäden?
  • Ja. Hagel hinterlässt an Solarpanelen oft nicht sichtbare Mikrorisse oder Zellbrüche. Diese schränken die Funktion der Module ein und führen im Betrieb zu lokaler Überhitzung (Hotspots) oder zum Teilausfall von Zellsträngen. Mit unserer Wärmebilddrohne erfassen wir diese thermischen Defekte schnell und lückenlos über die gesamte Dachfläche.
  • Sie erhalten einen technischen Bericht mit exakter Verortung jedes beschädigten Moduls. Dieser dient Ihnen gegenüber Ihrer Gebäudeversicherung als lückenloser, fachlicher Nachweis, um den Gesamtschaden vollständig geltend zu machen und Folgeschäden zu verhindern.
Warum werden bei einem Hagelsturm oft nur einzelne Module auf dem Dach beschädigt, während der Rest der Fläche intakt bleibt?
  • Unterschiedliche Einschlagenergie: Hagelkörner variieren stark in Masse und Geschwindigkeit. Meist reicht bereits der punktgenaue Treffer eines einzelnen, besonders grossen Korns (ab 4 bis 5 cm Durchmesser), um das Glas zu zerstören.
  • Der Treffpunkt auf dem Modul: In der Modulmitte ist das gehärtete Solarglas flexibel und kann die Aufprallenergie durch Einfedern gut absorbieren. Trifft ein Hagelkorn jedoch den steifen Kantenbereich nahe am Aluminiumrahmen, bricht das Glas aufgrund der dort höheren Materialspannung sofort.
  • Gut zu wissen: Moderne Solarmodule verfügen über ein sicheres Bruchverhalten. Wenn das Glas bricht, zerfällt es analog zu einer Autoscheibe in kleine, stumpfe Krümel. Dies minimiert das Verletzungsrisiko bei der Schadensaufnahme und Reparatur.
Wie wirken sich Verschmutzungen und Hotspots auf die Leistung und Sicherheit einer Solaranlage aus?
  • Verschmutzungen (beispielsweise durch Pollen, Staub oder eine Dachbegrünung) erhöhen die Betriebstemperatur der Module und mindern die Lichtdurchlässigkeit. Da die Modulleistung bei steigender Temperatur sinkt (ca. 0,4 % pro °C über 25 °C), entstehen erhebliche Ertragsverluste.
  • Zudem können punktuelle Verschmutzungen zu Hotspots mit Temperaturen von über 100 °C führen. Dies schädigt die Zellen dauerhaft (zum Beispiel durch Delamination) und erhöht das Brandrisiko.
Wie erkenne ich Verschmutzungen meiner PV-Anlage und wie oft ist eine Reinigung nötig?

Sichtbare Ablagerungen durch Staub, Pollen, Laub, Russ oder Vogelkot sowie ein schleichender Ertragsabfall zeigen an, dass eine Reinigung nötig ist. Zwar wäscht Regen oberflächlichen Schmutz teilweise ab, hartnäckige Beläge werden dadurch jedoch nicht gelöst:

  • Reinigungsintervall: Als Richtwert gilt eine Reinigung alle drei bis fünf Jahre. Bei starker Belastung, beispielsweise in der Nähe von Landwirtschaftbetrieben und Baustellen ist ein kürzeres Intervall ratsam.
  • Erhöhter Bedarf: Bei einer Modulneigung von unter 12° bis 15° wirkt der natürliche Selbstreinigungseffekt durch Regen kaum noch. Schmutz, Pollen und Russ lagern sich vor allem am unteren Modulrand ab. Die Folgen sind Flechten- und Moosbildung, Verschattungen der Solarzellen und Ertragseinbussen bis 15 %.
Wie erhalte ich die Inspektionsergebnisse und welche Funktionen bietet der Webservice KOPA P.S.M.?
  • Sie erhalten einen ausführlichen technischen Bericht mit verorteten Infrarot-Aufnahmen sowie Handlungsempfehlungen.
  • Für Anlagen ab 100 kWp bieten wir Ihnen zudem Zugang zu unserem interaktiven Webportal KOPA P.S.M. (Photovoltaic System Monitoring).
  • Über Ihr persönliches Login navigieren Sie in einem 3D-Modell durch Ihre Anlage und können den Zustand bei wiederkehrenden Inspektionen über Jahre hinweg vergleichen.
Mit welchen Kosten muss ich für eine PV-Inspektion per Drohne rechnen?
  • Die Kosten richten sich nach der installierten Leistung (kWp) Ihrer Anlage. Unsere transparenten Pauschalen beginnen beispielsweise bei CHF 540.– (bis 50 kWp) und belaufen sich auf CHF 1'060.– für Anlagen bis 300 kWp (jeweils exkl. MWSt).
  • Hinzu kommen Fahrzeugkosten sowie eventuelle Bewilligungsgebühren nach Aufwand. Bei Anlagen ab 100 kWp ist das zweijährige Datenhosting im KOPA P.S.M.-Portal bereits inbegriffen.
  • Für Grossanlagen, komplexe Spezialprojekte oder Rahmenverträge mit PV-Fachbetrieben erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine thermografische Gebäudeinspektion per Drohne?

Für eine präzise Infrarot-Analyse der Gebäudehülle sind die Nacht- oder die frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang in der kalten Jahreszeit (November bis März) ideal:

  • Temperaturen: Die Aussentemperatur sollte maximal 5 °C betragen, um eine Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Aussenbereich von mindestens 10 °C zu gewährleisten.
  • Witterung: Es sollte trockenes Wetter mit wenig bis keinem Wind herrschen, da starker Wind die Gebäudeoberflächen auskühlt und die Messergebnisse verfälscht. Der Einsatz vor Sonnenaufgang verhindert zudem störende Sonnenreflexionen und thermische Speichereffekte an der Fassade.
  • Vorbereitung vor Ort: Das Gebäude muss beheizt sein. Während der Thermografie müssen alle Fenster und Aussentüren geschlossen bleiben, um Zugluft und eine Verfälschung der Messergebnisse zu vermeiden.
Welche Schäden und Schwachstellen an Dächern und Fassaden lassen sich mithilfe einer Wärmebilddrohne aufdecken?

Die radiometrische Thermografie macht Temperaturunterschiede auf Oberflächen sichtbar und deckt energetische sowie bauliche Mängel auf:

  • Wärmeverluste: Fehlende, feuchte oder beschädigte Dämmungen an Fassaden, Dachflächen und Fensteranschlüssen.
  • Leckagen: Eingedrungenes Wasser unter Flachdachfolien oder in Fassadenelementen (feuchte Baustoffe leiten Wärme anders ab als trockene).
  • Luftundichtigkeiten: Strömungskanäle, durch die warme Innenraumluft unkontrolliert nach aussen entweicht.
  • Ablösungen: Hohlräume unter Putz- oder Klinkerfassaden vor dem Auftreten optisch sichtbarer Schäden.